ZBK-Schulung für Betreuungskräfte

  • 03.06.2019

Am 3. und 4. Juni nahmen alle Betreuungskräfte an einem Vertiefungsseminar in unsere Einrichtung teil. Diese Fortbildung wurde in den vergangenen Jahren über einen externen Veranstalter organisiert. In diesem Jahr konnten alle Betreuungskräfte gleichzeitig daran teilnehmen.

Unterschiedliche Themen, u. a. Ernährung, Dokumentation und Transfers, waren Schulungsinhalte. Für unsere Bewohner ist die Erhaltung bzw. nach einem Krankenhausaufenthalt die Wiederherstellung der Mobilität sehr wichtig, um ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Die Pflegedienstleiter Frau Schüler und Herr Müller, die das Seminar leiteten, erklärten weitere wichtige Themen, wie zum Beispiel die Biografiearbeit und die Anforderungen im Demenzbereich. Innerhalb der Gruppe fand zu allen Themengebieten ein reger Wissens-austausch statt. Es wurden Sinnesreize, wie zum Beispiel die Geruchs- und Geschmackssinne, und ihre Wahrnehmungen getestet. Gleichzeitig wurde die Nahrungsaufnahme geübt. Ziel war es, nicht nur die Theorie, sondern auch praktische Aspekte zu vermitteln. Durch die Selbsterfahrungen, die alle Teilnehmer machten, wurden die Schulungstage aufgelockert.

 

Wenn der Gangapparat derart beeinträchtigt ist, dass sich der Bewohner nicht mehr gehend fortbewegen kann, kommt in der Regel der Rollstuhl zum Einsatz. Hierzu ist es wichtig, den Transfer vom Rollstuhl ins Bett und umgekehrt richtig umzusetzen. Mit der Zeit werden das Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl, auf die Toilette oder der Weg zur Dusche, das Ankleiden usw. zu einer großen Dauerbelastung. Rücken und Schultern leiden – beim Erkrankten ebenso, wie bei den Pflegenden, die das Heben übernehmen müssen. Dafür gibt es Hebehilfen, die eine große Erleichterung in der Pflege sind. Durch die Pflegedienstleiter wurden die richtigen Grifftechniken erläutert.

Zum Abschluss des zweitägigen Schulungsmarathons fand der Erfahrungsaustausch statt. Frau Schüler und Herrn Müller war es wichtig zu erfahren, wie es sich für die Mitarbeiter anfühlt in die Rolle des Bewohners zu schlüpfen, auf andere Hilfe angewiesen zu sein und somit ein Stück Selbstständigkeit zu verlieren.  

 

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